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Aber was ist Safran?

Safran, dieses Wort lässt sofort an Farben, Düfte und orientalische Kostbarkeiten denken. In anderen Worten, er ist schön, gut und teuer und wird "rotes Gold" genannt. Wir haben es also mit einem Luxusprodukt zu tun!

Dieser Ausdruck ist sicherlich übertrieben, wenn man unter "Luxus" das versteht, was sofort auffält und nutzlos ist. Aber dies trifft nicht auf den Safran zu.

Safran ist einfach eine wunderschöne Blume (krocus sativus), ein edles Gewürz, das hoch geschätzt wird und interessante medizinische Eigenschaften besitzt.

Safran ist nur aus dem Krocus Sativus zu gewinnen

Der Safran, ein Krokus sativus linnaeus, gehört zur Familie der Iridaceae. Er ist eine Kulturpflanze, die oft mit der Herbstzeitlosen verwechselt wird

Der Name Safran ist vom Persisch-Arabischen abgeleitet. Dies ist nicht verwunderlich, da die Araber lange den Gewürzhandel beherrschten.

Es handelt sich um eine Zwiebel, die sich ca. 15 cm tief in der Erde befindet und sich jedes Jahr vermehrt, in dem sie neue Zwiebeln bildet. Der krocus sativus besitzt einen umgekehrten.

Wachstumszyklus, d.h. dass die Safranblätter im September sprießen, die Pflanze im Oktober blüht und dann im Mai des folgenden Jahres vertrocknet.

Die Safranblüte besitzt 6 violette Blütenblätter, drei goldgelbe Staubgefäße und einen roten Stempel. Das ist dieser berühmte Stempel, der sich aus drei Stigmas zusammensetzt, die, wenn sie getrocket sind, das Safrangewürz ergeben.

Woher kommt der Safran?

Ja, man kann es sogar essen. Aber das ist nichts Neues, zur Zeit Königs Salomons benutzte man es schon in der Küche.

Ärzte der Pharaonen verschrieben sie für alle Magenleiden. Die Geschichte des Safrans reicht weit zurück, da er schon im antiken Griechenland als Farbtinktur benutzt wurde .

Das Safrangewürz, Gold für die Küche

Ja, man kann es sogar essen. Aber das ist nichts Neues, zur Zeit Königs Salomons benutzte man es schon in der Küche.

Safran gehört also zur Familie der Gewürze. Man verwendet ihn in der Küche sowohl wegen seines Aromas als auch wegen seiner goldgelben Farbe, die er den Gerichten verleiht. 

 

Er ist hauptsächlich bei Fischgerichten bekannt und wird in Paella und in Bouillabaisse sehr geschätzt, aber auch in Tajine und im italienischen Risotto

 

Man findet ihn auch bei der Zubereitung von Süßspeisen wie Safrandesserts, im besonderen in der Safran-Karamelcreme ...

 

Als Safransirup ermöglicht er es, originelle Cocktails, wie Kir, Punch etc. herzustellen sowie ausgezeichneten Guss für Gebäck, wie z.B. für Rum-Savarins.

Der Safran, ein Medikament?

Er ist außerdem ein Heilmittel! Und das nicht erst seit gestern. Hippocrates empfahl ihn gegen Verdauungsstörungen und Zahnschmerzen.

Die Orientalen glauben, dass er Weisheit und Fröhlichkeit hervorbringt. Er wurde lange angewandt, um in Verbindung mit Opium Hysterie zu bekämpfen.

Er soll den Blutkreislauf regulieren, Menstruationsschmerzen lindern und soll, so scheint es, als weibliches Aphrodisiakum wirken. Heute wird er immer noch in der Homöopathie bei allen Kreislaufproblemen bei Frauen verwandt.

Der Safran, ein starkes Färbemittel

Aufgrund seiner leuchtenden Goldfarbe wurde er lange als Färbemittel bei Süßigkeiten und Kuchen verwendet.

Ein Anteil Safran genügt, um 100.000 Wasseranteile zu färben.

Im Mittelalter gebrauchten die Mönche einen Kleber auf Eiweißbasis, der mit Safran vergoldet war, um ihre Manuskripte zu illuminieren.

In der Antike machten die Griechen und die Chinesen daraus ein königliches Färbemittel.

Safran verleiht auch der Chartreuse, diesem köstlichen Likör, seine Farbe.

Safrananbau

Safran lässt sich sehr leicht und fast überall in Frankreich anbauen. Dieser Anbau ist nicht schwer, es genügt, sich Zwiebeln zu besorgen, sie zu pflanzen und das "rote Gold" zu ernten.

Diese vereinfachte und idyllische Art, die Dinge zu betrachten, ist nicht allzuweit von der Wahrheit entfernt, da die eigentliche Schwierigkeit in der Handarbeit des Erntens besteht. Daraus ergibt sich der sehr hohe Preis des Safrans.

Es sind tatsächlich 150.000 Blüten des Krokus sativus notwendig, um 1 kg frische Stigmas und fast 5 kg frische Stigmas, um ein Kilogramm trockenen und als Gewürz verwendbaren Safran zu erhalten.